Was ist der NSTA?
FunktionsweiseNSTA wird als Dämon unter dem User "nagios" (Standard Nagios Installation) oder "wwwrun" (openITCOCKPIT Installation) vom Initskript auf dem Master gestartet. Der Dämon holt sich aus der Datenbank bei jedem Durchlauf die aktuellen Satelliten-Systemdaten und kontaktiert jedes Satellitensystem, um dort über SSH die Satelliten-Spooldatei abzuholen und nach erfolgter Übertragung zu leeren. Falls die Abholung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, verbleiben die bereits vom Satelliten-System gesammelten Daten in der Spooldatei und werden einfach beim nächsten erfolgreichen Aufruf abgeholt. Nachdem alle Daten von den Satelliten-Systemen eingesammelt wurden, werden sie aufbereitet und an die FIFO (FirstInFirstOut) "nagios.cmd" übergeben. Falls die "nagios.cmd" nicht verfügbar ist, werden die Daten dieses Durchlaufs in eine Spooldatei in den NSTA-Spoolordner des Mastersystems geschrieben. Bei jedem Durchlauf wird nun überprüft, ob die "nagios.cmd" wieder vorhanden ist. Ist das der Fall, werden alle bisher aufgelaufenen Spooldateien in ihrer chronologischen Reihenfolge an die "nagios.cmd" übergeben. Nachdem alle Spooldateien verarbeitet wurden, werden auch die Daten des aktuellen Durchlaufs an die "nagios.cmd" übergeben. Damit die Funktionen des NSTA leicht zu überwachen sind, erzeugt NSTA bei jedem Durchlauf eine Statusdatei. In ihr sind die wichtigsten Werte wie "Anzahl der abgeholten Elemente eines Satelliten-Systems" oder "Die Übertragungsdauer pro Satelliten-System" hinterlegt. Da der NSTA als Dämon angelegt ist, kann auf seine Funktion nur über sein Kommandofile Einfluss genommen werden (/opt/openitc/nagios/var/rw/nsta.cmd). Momentan gibt es für den NSTA allerdings nur ein Kommando "stop". Dieser Befehl bewirkt, dass der Dämon sofort alle Satelliten-Systeme abfragt und sich danach beendet.
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